Meine Webseite

Tür Nr. 15



Spezielle Weihnachtsfeier mit Feuershow

Diese Weihnachtsfeier fand in der G26- in Gera statt. Es gab für groß und klein ab lustiges und abwechslungsreichen Programm. Der Höhepunkt der Feier war die Feuershow von "Chariash der Gaukler" dieser mit einer 30min. langen Show das Publikum begeistere. 

Doch nun zum Artikel, welcher mich wirklich berührt !!!

"Herr Präsident, so lebe ich in Deutschland", heißt das neue Buch mit Briefen, die Kinder von Asylbewerbern an den Bundespräsidenten geschrieben haben. Das Buch entstand in Gera im Rahmen des Programmes "Toleranz fördern - Kompetenz stärken". Darin geben Flüchtlingskinder aus der Gemeinschaftsunterkunft Gera Einblicke in ihr Leben.
Gera. Bertan ist neun Jahre alt. Seit drei Jahren lebt er in Deutschland, geht hier zur Schule, was er in seiner alten Heimat Mazedonien nicht konnte. Bertan gefällt es in Deutschland. "Ich bin froh, dass ich den richtigen Weg gefunden habe. Wenn ich zurück gehe, ist alles kaputt."

 

Das ist eine von vielen Geschichten aus dem Buch "Herr Präsident, so lebe ich inDeutschland". Darin schreiben Kinder von Asylbewerbern an den Bundespräsidenten nachBerlin. Sie kommen aus der Gemeinschaftsunterkunft Gera und fühlen sich in Deutschlandwohl. Und dennoch: In ihren Briefen steht auch Erschreckendes.

 

Die Geschichte von Vera zum Beispiel. Sie ist zehn Jahre alt, ihre Familie lebt schon seit dreizehn Jahren in Deutschland und wohnt noch immer im Asylbewerberheim. "Vielleicht", schreibt Vera, "ändert sich das irgendwann".

 

Oder der Brief von Aysel, zehn Jahre, aus Aserbaidschan. Was Rassismus bedeutet, erfährt sie selbst im täglichen Leben. Dass ihre Eltern beschimpft werden, hat sie schon erlebt.

 

Mit den Briefen und dem daraus entstanden Buch könne man sicher nicht die große Politik ändern, sehr wohl aber das Bewusstsein in Gera, sagt Uwe Heimowski. Es sei ein Büchlein "zum Kennenlernen".

 

Der Pastor ist Herausgeber des Buches, das gemeinsam mit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde und dem Stadtjugendring entstand. 1000 Bücher wurden gedruckt mit Geld aus dem Förderprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken".

 

Ein Exemplar wurde gestern an Bundespräsident Joachim Gauck geschickt, versehen mit Unterstützer-Unterschriften. Es seien keine politischen Forderungen mit dem Büchlein verbunden, sagt Uwe Heimowski. Vielmehr gehe es hierbei um Aufmerksamkeit für die Sorgen der Kinder.


QUELLE: Martin Gerlach 12.12.13 OTZ